Adressen Fachverbände

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39.Karate Jugend- und Junioren EM in Baku/Aserbaidschan
2012_karate

Sophia Graf wird Vize-Europameisterin im Kata-Team. Foto: Christian Grüner

Vom 10.-12.02.2012 kämpften die Athleten des Deutschen Karate Verbandes (DKV) bei den 39. Europameisterschaften der Jugend und Junioren und dem 4. EKF Europa – Cup U21  in Baku / Aserbaidschan mit den besten 671 Nachwuchsportlern der 39 europäischen Nationalmannschaften um die Podestplätze.
Aus dem Rheinland-Pfälzischen Karate Verband (RKV) wurden von den Bundestrainern gleich 3 Sportler nominiert und für alle gab es Medaillenhoffnungen.

Nach dem hervorragenden Bronzegewinn im Einzel und Platz 5 im Team bei der WM in Malaysia, ging mit Sophia Graf vom KSV Trier eine Favoritin in der Disziplin Kata aus Rheinland-Pfalz bereits am ersten Wettkampftag auf die Tatami.
Nach einem unglücklichen Ausscheiden in Runde 2 bot sich für die amtierende Deutsche Meisterin aber noch im Team die Option auf Edelmetall. Gemeinsam mit Tidarat Pattanasakoo  (Frankfurt) und Carolin Bodensteiner (Berlin) startete die WM-Team-Fünfte aus Trier in einem der favorisierten Teams ins Rennen. Im Poolfinale trafen die DKV-Damen auf Weißrussland (Belarus). Gegen die Darbietung der Weißrussinnen konnte sich unser Nationalteam mit der Kata Gojushiho-Sho klar durchsetzen und sich für das Finale gegen Italien qualifizieren.
Auch im Finale glänzte die DKV-Auswahl, die nach der italienischen Kata Annan mit der anspruchsvollen Unsu in die Darbietung und das Bunkai (Anwendung) gingen. Beim abschließenden Hantei der Kampfrichter fiel deren Votum dann aber leider zugunsten der Italienerinnen aus. Dennoch eine weitere Medaille für den DKV und eine Belohnung für eine intensive Vorbereitung.
Mit Konstantinos Thomos vom GR Schifferstadt ging der zweite Deutsche Kata-Meister des RKV bei den Junioren auf Medaillenjagd. Nach einem Freilos in Runde 1 setzte sich der Schifferstädter in der zweiten Runde gegen den Kontrahenten CVIJANOVIC aus Kroatien durch. In Runde 3 traf er auf den späteren Europameister MONTARELLO aus Frankreich, dem er sich geschlagen geben musste. In der Trostrunde konnte der Pfälzer die erste Begegnung gegen den Griechen XENOS für sich entscheiden – im folgenden kleinen Finale um Platz 3 unterlag er dann aber leider dem Russen KSENOFONTOV und belegte somit einen immer noch beachtlichen Platz 5.
Im Kumite ging der EM-Dritte des Vorjahres Lukas Siebel vom Vulkan Budo Vordereifel als weitere Medaillenhoffnung des DKV ins Rennen. In Runde 1 unterlag der Schützling von LT Christian Grüner knapp mit 0:1 dem späteren Poolsieger und EM-Zweiten IBANEZ aus Spanien. Aber über die Trostrunde war noch Edelmetall in Reichweite. Dort traf er dann auf den Türken UYGUR, dem er sich dann ebenfalls knapp mit 0:1 leider geschlagen geben musste.
Ein großartiger Erfolg für die rheinland-pfälzischen Vorzeigesportler und ein ebenso gutes Bild für den Verband und die Arbeit der Heimtrainer.


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