Valerie Sternebeck, die 23jährige Spielerin vom GC Rheinhessen, durfte am 19. Mai 2011 im Golfpark Gut Häusern vor den Toren von München bei den „UniCredit Ladies German Open“ auftreten.

Valerie Sternebeck konnte sich im vergangenen Jahr mit einem Sieg bei der Meisterschaft der Clubmeisterinnen einen Startplatz bei diesem so begehrten Turnier sichern.

Dies ist insofern bereits eine kleine Sensation, da üblicherweise zu diesem Turnier nur Profigolferinnen zugelassen sind. Valerie Sternebeck konnte sich somit zu dem glücklichen handverlesenen Kreis der deutschen Spitzenamateurinnen zählen, die bei diesem Turnier teilnehmen durften.

Bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad Celsius gingen am 1. Wettspieltag 128 Golferinnen auf die Runde. Valerie Sternebeck absolvierte diese Runde ohne Ballverlust aber mit kleinen Schwächen im kurzen Spiel und beim Putten und konnte nach 18 Löchern letztendlich ein Ergebnis von 5 über Par erzielen.

Am zweiten Spieltag lag Valerie Sternebeck über lange Zeit hinweg Par. Dann musste das Turnier wegen eines Gewitters unterbrochen werden. Nach dieser Unterbrechung beendete sie die zweite Runde mit 74 Schlägen, 2 über Par. In der Summe standen für Valerie 7 über Par auf dem Scoreboard. Nur die besten 60 Spielerinnen durften zu den Runden 3 und 4 antreten und um den sogenannte „Cut“ zu schaffen, musste ein Par - Ergebnis vorgelegt werden. Mit einem Ergebnis von 7 über Par war das Turnier leider für Valerie Sternebeck nach der zweiten Runde bereits zu Ende. Für die junge sympathische Spielerin bleibt jedoch die wertvolle Erfahrung, mit den Profi-Golferinnen zusammen gespielt zu haben. Vielleicht wechselt Valerie Sternebeck auch einmal ins Profi-Lager?

In der „Heimat“ waren die rheinhessischen Golfer erfolgreich: Die Mädchenmannschaft des GC Rheinhessen konnte sich im GC Waldbrunn für das Regionalfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Mädchen qualifizieren.

Die erste Herrenmannschaft des GC Rheinhessen spielte auf der Anlage des GC Hof Hausen vor der Sonne in der Regionalliga. Der Aufstieg in die zweite Bundesliga wurde zwar nicht erreicht, dafür wurde mit einer sehr jungen Mannschaft der Klassenerhalt erspielt.


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Weitere Infos gibt es bei: Jochen Dick.