„Sport für alle – Wir helfen mit!“: LSB und Sparda-Bank überreichen Schecks an Vereine
Die Vertrauenscoaches bei einem Gruppenbild bei der Sparda-Bank Koblenz.

Wollen mit Unterstützung von LSB und Sparda-Bank sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Sport ermöglichen: die Vertrauenscoaches aus der Region Rheinland.

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sparda-Bank Südwest eG übernehmen soziale Verantwortung. Im Rahmen des Projekts „Sport für alle – Wir helfen mit!“ unterstützen beide Partner Vereine in ihrem Vorhaben, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Sport zu ermöglichen. In Koblenz, Kaiserslautern und Mainz erfolgten nun die Scheckübergaben.

Nur 3,90 Euro bekommt ein fünfjähriges Kind vom Staat für Freizeit- und Sportaktivitäten – pro Monat. So sieht es der aktuelle Hartz-IV-Regelsatz vor. „Dadurch wird deutlich, dass die Sportmöglichkeiten für Kinder aus sozial benachteiligten Familien sehr begrenzt sind“, erklärte Gerda Holz. Die Expertin vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt hielt im Rahmen der Scheckübergabe einen Fachvortrag und informierte die Vereinsvertreter, die sich vom LSB bereits zu Vertrauenscoaches haben ausbilden lassen und in den Vereinen als direkte Ansprechpartner für die Kinder fungieren sollen.

Gerda Holz vor einer Videoleinwand.

Gibt den Vetrauenscoaches Tipps für ihre Arbeit vor Ort: Gerda Holz.

Holz stellte Möglichkeiten der Armutsbekämpfung vor und erklärte, was speziell Sportvereine tun können. „Sie können , sondern vielmehr dem Nachwuchs Sicherheit und Orientierung bieten. „Die Teilhabe am Vereinssport ist für die Entwicklung der Kinder unerlässlich“, bilanzierte Holz.
70.000 Kinder unter 15 Jahren leben in Rheinland-Pfalz unter der Armutsgrenze – auch ihnen möchten der Landessportbund und die Sparda-Bank helfen und den Zugang zum Vereinssport ermöglichen. „Dieses Projekt spiegelt die aktuellen Bedürfnisse der Gesellschaft wider“, sagte LSB-Präsidentin Karin Augustin. Petra Hahn, Filialleiterin der Sparda-Bank in Koblenz, ergänzte: „Wir wollen zusammen mit dem LSB soziale Verantwortung übernehmen und etwas auf die Beine stellen, was direkt vor Ort hilft.“

Den anwesenden Vertrauenscoaches überreichten LSB und Sparda-Bank neben Sport- und Spielgerätesäcken die Schecks in Höhe von jeweils 5.000 Euro, die – über zwei Jahre verteilt – den Vereinen als finanzielle Unterstützung zur Realisierung ihrer Projekte zur Verfügung stehen. So können etwa Spielfeste, Vereinsausflüge oder Ernährungsseminare ausgerichtet werden.

Zum Austausch untereinander steht den Vertrauenscoaches eine Internetplattform zur Verfügung, die über die LSB-Homepage zu finden sein wird. Hier existieren ein geschlossener Bereich, in dem die Vertrauencoaches untereinander kommunizieren und Ideen austauschen können, und ein offener Bereich, in dem über das Projekt informiert wird. „Unser Ziel, ist es, noch mehr Vereine ins Boot zu holen“, erklärte LSB-Präsidentin Karin Augustin. Armuts-Expertin Gerda Holz ergänzte: „Dieses Projekt ist gelebte soziale Verantwortung.“

Bilder der Scheckübergabe in der Pfalz
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Bilder der Scheckübergabe in Rheinhessen
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Bilder der Scheckübergabe im Rheinland
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