3. Infomesse SPORT - 21. März 2010 in Kaiserslautern

"Schule fertig, und dann ... ?"

unter der Schirmherrschaft des FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz

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... seit 1982

Der Bitte der rheinland-pfälzischen Landesregierung entsprechend hat sich der LSB seit 1982 für die Entwicklung der Sport-Infrastruktur in Ruanda eingesetzt. Hier ist besonders das zweijährige Vorort-Engagement von Helmut Loenenbach zu erwähnen. Die bis jetzt durch Hilfe des rheinland-pfälzischen Sportes entstandenen Sportstätten (Mehrzwecksportplätze) an den Schulen haben die Kriegswirren überstanden.

Ruandische Sportgruppe beim Tischtennis.

Der Sport hat in Ruanda trotz allem, oder gerade deshalb, eine herausragende Bedeutung. Für die Bevölkerung und vor allem die Jugend gibt es keine bessere Möglichkeit der Freizeitbeschäftigung und des friedlichen Miteinanders der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Für den Großteil der Bevölkerung ist Fernsehen unerschwinglich, Theater und Kino sind unbekannt. Alle Sportplätze, sowohl in den Gemeinden als auch in den Jugendzentren und Schulen, werden ausnahmslos angenommen und sind sehr gut frequentiert. Hier hat der in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzisch/ruandischen Koordinationsbüro in Kigali den Bau von Mehrzweckplätzen an Schulen und Jugendzentren in Ruanda organisiert und finanziert.

Weiterhin wurde die Sportausrüstung von Schulen und Sportvereinen, die Ausbildung von Fußballtrainern (unter besonderer Berücksichtigung pädagogischer Aspekte des Jugendtrainings) und die Aufnahme von ruandischen Studenten an der Auslandstrainerakademie des DLV und der Uni Mainz veranlasst.

Ansprechpartner im Landessportbund für Ruanda ist: Daniel Mouret.